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Isabel Martin
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Gestalttherapie
Humanistische Gestalttherapie
Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie e.V.
Gestalt-Institut Frankfurt
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Gestalttherapie
Unabgeschlossene Gestalten
Die Gestalttherapie wurde von Fritz und Lore Perls in der Mitte des letzten Jahrhunderts entwickelt. Die Gestalttherapie geht davon aus, dass alle Menschen mit "unabgeschlossenen Gestalten" herumlaufen. Diese entstehen, weil Menschen in ihren Kontaktprozessen behindert werden und dadurch Kontaktstörungen auftauchen. Eine unabgeschlossene Gestalt strebt immer danach, geschlossen zu werden. So kommt es, dass bestimmte belastende Situationen in ähnlicher Form immer wiederkehren - bis gespeicherte Muster erkannt und aufgelöst werden.
Therapeut/in und Klient/in in der Gestalttherapie
Im Mittelpunkt der Gestalttherapie steht die Beziehung zwischen Therapeut/in und Klient/in. Grundlegend für diese Beziehung ist die dialogische Haltung nach Martin Buber - die Hinwendung zum anderen Menschen auf gleicher Ebene, bei der die Person in ihrer Einzigartigkeit wertgeschätzt wird.
Erkenntnis durch Gestalttherapie
Die gestalttherapeutische Methode beabsichtigt die Entwicklung und Verfeinerung des Gewahrseins aller gerade vorhandenen und zugänglichen Gefühle, Empfindungen und Verhaltensweisen. Dadurch werden Sie in die Lage versetzt, Ihre unabgeschlossenen Gestalten zu erkennen.
Inszenierungen
Das wichtigste Arbeitsprinzip der Gestalttherapie ist das Prinzip des Hier-und-Jetzt: Die gegenwärtige Situation wird als der entscheidende "Ort" betrachtet, wo Veränderung geschieht. In der Inszenierung von vergangenen Situationen oder inneren Dialogen wird die Möglichkeit gegeben, unabgeschlossene Gestalten zu schließen.
Förderung der Selbstheilungskräfte
Wichtig ist dabei das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte des Menschen. Durch die Gestalttherapeutische Beratung wird niemand „zurechtgebogen", sondern Ihre Selbstheilungskräfte werden freigelegt und Sie können sich neue Einsichten, Erfahrungen und Verhaltensmöglichkeiten erschließen.